Dienstag, 18. Oktober 2011
Rache [Gedicht]
Mal wieder lieg ich im Bett, &' denk' an dich. Spuere deine Naehe, deine Waerme jeden Tag. Deine Lippen an meinen. Das, wofuer ich eigentlich sterben mag. Doch ich will es vergessen, will es nicht mehr spueren. Du sollst mich weder am Herzen, noch an der Seele beruehren. Erinnerungen sollen sterben, ich reisse sie raus. Alles bricht ein, fuer mich ist es schon lange aus. Traenen sind um dich keine geflossen. Mein armes Herz hat die Einsamkeit genossen. Stillschweigend &' leise, raech' ich mich an dich, auf meine Weise ! Gefuehle setz' ich gegen dich ein.Du sollst merken was es heisst, allein zu sein. Das Messer war dafuer da, um mein Leben zu beenden. Jetzt ist es dafuer da, um dich zu verletzen. In kleinste Teile will ich dein Herz zerfetzen ! Auf deine Seele stech' ich ein, bis du vor mir kniest &' leise fluesterst: ''Es tut mir leid'' . Doch Mitleid wirst du in meinen Augen nicht sehen, wenn ich mit dem blutigen Messer laechelnd vor dir steh'. Die Klinge blitzt im Schein des Mondes. An ihr klebt dein warmes, rotes But. Noch einmal stech' ich auf dich ein. Noch einmal hoer' ich dich schrei'n. Es ist vorbei. Das Blut, es laeuft um dich herrum. Still &' leise frag' ich mich: ''Warum ?!'' Sollte es das tatsaechlich schon gewesen sein ? Wir waren mal so gluecklich, doch jetzt bricht alles ein. Wir pruegelten aufeinander ein, wollten viel lieber alleine sein. Streitereien gab es jeden Mal. Unsere Liebe wirkte langsam eintoenig &' pfahl. Der ganze Schmerz, er kommt wieder hoch. Ich seh' dich da, tot. &' wuensche mir, es auch zu sein - Ramme mir das Messer tief in den Bauch hinein. Es fliesst Blut, &' mir wird kalt. Ich lieg' neben dir, ich haette gewuenscht, wir wuerden zusammen alt. Mit letzter Kraft nehm' ich deine Hand, schliesse meine Augen, &' verlasse das Land - die Welt - das Universum &' dich. Adios, ich bin nun im Licht.
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