Freitag, 2. September 2011

Chaos der Gefühle [Gedicht]



Gefuehle erdruecken mein Herz. Gefuehle, wie Liebe, Hass &' Schmerz. Die vertrauten Traenen begleiten mich, fliessen mir ueber's Gesicht. Ich 
brauche deine Naehe, deine Waerme jeden Tag. Will die einsamen Tage vergessen, an denen ich ohne dich, Gefuehlskalt in meinem Zimmer lag. Die tiefe Nacht verschlingt mich &' meinen Kummer. Verzweifelt such' ich deine Nummer - denn ich brauch' dich jetzt. Du gehst nicht ran, mich erdrueckt die Enge hier. Ich will raus, bevor ich den Verstand verlier'. Geh' die Strasse entlang, das Handy ist aus. Ich weiss es hilft nichts, wenn ich vor meinen Problemen weglauf'. Der Mond scheint hell, &' der Wind ist kalt. Die Welt bleibt jung, doch ich werde alt. Mein Haar weht im Wind, mir in's Gesicht. Hoer' die fluesternden Stimme, bekenne mich zu meiner Pflicht. Der Pflicht, mich an meine Versprechen zu halten, egal was passiert. So klaerte ich meine Sinne von all den boesen Gedanken, wiess mich selber in die Schranken. Kurz heb' ich den Kopf, blick' um mich herrum. Zum Sterben, bin ich definitiv noch zu jung. Doch wo ist das Licht, was mir hilft, wenn du nicht bei mir bist ? Ein paar Schritte - Dieser Ort, so vertraut. Hier hab' ich dir das erste mal in die Augen geschaut. Dein Lachen &' deine Art verzauberten mich vom ersten Tag. Ich muss fort von diesem wunderschoenen Ort, der meine Sehnsucht naehrt. Schneller, bevor mein Herz langsam erfriert. Ich renne los, schau' nicht zurueck. Vertraue auf unser Glueck. Bald wirst du wieder bei mir sein, dann sind die kalten Tage vorbei. Du bleibst nicht lange, nur ein paar Stunden. Doch diese Stunden heilen meine Wunden. Fuer einen kurzen Moment ist die Welt ok - dank' dir. Erschoepft vom vielen Laufen, zusammengebrochen auf der Strasse. Blicke ich hinnauf &' bemerke doch, wie sehr ich dieses Leben hasse. Dieser Krieg zwischen Liebe &' Hass. Mein Herz wird erdrueckt, von dieser staendigen Last. Der Asphalt - so kalt &' matt. Er ist das Mittel zur Tat. Hier liegen bleiben &' warten, mehr muesst' ich nicht tun. Bis ich koennte fuer immer ruh'n. Eigentlich ein Segen, zu denken man koennt sich nicht mehr regen, &' alles ist fort. Doch dann denk' ich an dich - dich &' die Kleinen. Wuerdet ihr leiden ? Sie haetten mich schon bald vergessen. Aber du... Was ist mit dir ? Wuerde dein Herz schreien nach mir ? Ich gehe von aus, weiss es jedoch nicht. Dennoch will ich noch bei dir bleiben. Also steh' ich auf,  &' setz' mich auf den Buergersteig. Weit weg bist du - weit weg mein Herz. Denke an dich, &' fuehle erneut diesen stechenden Schmerz. Mein Handy, das ist immer noch aus. Ich stelle es an, &' weine - vor Glueck ! Du riefst mich 5 mal zurueck. Doch ich war so kalt, &' liess es aus. Laechelnd sitz ich da, mit dem Handy in der Hand. Starre auf das Display, &' warte gebannt, ob nicht doch noch ein Anruf kaeme. Dann nehm' ich meinen Mut &' ruf dich an. Muede meldest du dich - es ist spaet geworden. Ich schwoere, du koenntest mich dafuer morden. Deine Stimme klingt leise durchs Telefon. Ich dennoch, spreche keinen Ton.



[...]

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